FLEX für alle: Marion Dönhoff Gymnasium

PARADIES.SPIELEN

- ALBTRAUM DER GEGENWART

Trailer
Theaterinszenierung

Ein Zug rast durch Europa. Er hält an keinem Bahnhof. Es gibt offensichtlich keinen Zugführer, die Notbremse ist außer Betrieb.

„Wo sind wir eigentlich gerade?“ Grenzen werden dicht gemacht, doch ein Virus entgrenzt sich. Grenzschließungen werden gefordert, um die persönliche Freiheit schützen zu können. Die Passagiere Europas sitzen erregt im selben Zug, wissen nicht, wo es hingeht und ob und wie die Reise endet. Die Vorlage „Paradies.Spielen“ von Thomas Köck wurde bei den Mülheimer Theatertagen 2018 zum besten deutschsprachigen Text gekürt. Sie ist höchst assoziativ und eher Collage als Theater mit Handlung. Die Schüler*innen haben sich davon inspirieren lassen, manches übernommen, aber vieles auch weiterentwickelt, neu hinzugefügt und aktualisiert. Die künstlerische Konzeption hat sich im Laufe der Entstehungszeit kontinuierlich verändert.

Hintergrund waren einerseits die praktischen und organisatorischen Einschränkungen durch die Folgen der Corona-Pandemie, andererseits aber auch die besonderen unmittelbaren sowie medial vermittelten Erfahrungen, die die SchülerInnen in dieser Phase gemacht haben. So entstand eine Hybridform zwischen postdramatischer Bühnenperformance, Textumsetzung, Sprechloops, Videocollage und digitalem Streaming. Ein kollektives, hochgradig assoziatives Albtraumspiel.

Jahrgang 12

Spielleitung: Jan-Peter Forth

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